Die Lebenskraft – wie Krankheit entsteht

Hahnemanns Überlegungen über die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel endeten in folgender Erklärung:
„Im gesunden Zustande waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseyns bedienen kann.“ (§ 9 in „Organon der Heilkunst“ (6. Auflage) von Samuel Hahnemann).

Was will uns Hahnemann damit sagen? Was hat diese Aussage mit der Wirkung der homöopathischen Arzneimittel zu tun?

Die Lebenskraft/personale Ordnung ist es, die unsere Gesundheit/Harmonie aufrecht erhält. Unserem Organismus wohnt ein natürliches Regulationsvermögen und Gleichgewichtsstreben inne. Kommt es hier zur massiven oder anhaltenden Störungen/Schwächungen, dann entsteht Krankheit/Disharmonie.

Diese Lebenskraft ist aber „geistartig“, ist nichts Materielles. Um Gesundheit wiederzuerlangen muss die verstimmte Lebenskraft wieder in ihr Lot gebracht werden. Das geht aber nur mit nicht-materieller Hilfe/Unterstützung, da die Lebenskraft selbst ja „geistartig“ ist.
Diese Hilfe/Unterstützung haben wir in den potenzierten homöopathischen Arzneimitteln, die durch den Prozeß des Verdünnens und Verschüttens sich ihrer Materie entledigt haben und nun in einem energetischen Zustand, einer Schwingung vorliegen.

Auch die moderne Physik erklärt alles Feste/Materielle sei nur verdichtete Energie bzw. eine lokale Konzentration des elektrischen Feldes und ständig in Schwingung und Veränderung begriffen. Das gilt auch für unsere Körperzellen.

Stellen wir uns Satelliten oder ganze Raumstationen vor – sie sind viele Tonnen schwer und werden von der Erde durch nichts als ein „kleines“ Funksignal gesteuert.

So kann auch eine Gabe des passenden homöopathischen Arzneimittels das „Funksignal“ sein, welches die Gesundheit steuert.

Wir alle kennen folgende Situation: alle sind schwer erkältet, nur wir nicht; oder umgekehrt: wir haben schon den dritten grippalen Infekt in diesem Winter, während alle anderen sich ständig ihrer Gesundheit erfreuen.
Wie können wir uns dieses Phänomen erklären, wo wir doch alle mit denselben Bakterien und Viren in Kontakt kommen?
Eine gesunde Lebenskraft läßt den Befall mit Krankheitserregern erst gar nicht zu. Die Abwehr wird sofort mobilisiert und wir bleiben gesund.


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>> Das Prinzip der Ähnlichkeit oder „Similia similibus curentur“ (3)
>> Die homöopathischen Arzneimittel (4)
>> Die Arzneimittelprüfung (5)
>> Die Lebenskraft - wie Krankheit entsteht (6)
>> Was ist Heilung (7)
>> Die drei Ebenen des Menschen und ihre Erkrankungen (8)
>> Vorteile & Grenzen der Homöopathie, Homöopathie in Aktion (9)
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